Stein – Element der Unvergänglichkeit

Die Philosophie des FORESTIS fußt auf vier ursächlichen Beweggründen. Sie waren ausschlaggebend dafür, dass die österreichische Monarchie 1912 hier in Palmschoß eine groß angelegte Lungenheilanstalt errichten wollte.

Einer dieser Gründe ist die außerordentliche Wasserqualität. 50 m oberhalb des FORESTIS entspringt das Quellwasser der Plose. Seit Urzeiten drängt es sich durch die Gesteinsschichten des Plosebergs und bewahrt dabei eine Reinheit, die europaweit einzigartig ist. Dieses Gestein ist es, das dem architektonischen Konzept des FORESTIS den Anstoß für das erste Kapitel dieser Geschichte liefert.

Mit dem Element Stein – konkret dem Dolomit – entscheidet sich das FORESTIS für ein heimisches Material, dem eine über Jahrmillionen gewachsene Kraft innewohnt. Während der unbehandelte Naturstein von Tradition her das Ortsbild der Gegend – man denke an die Grundmauern uriger Bauernhäuser in den Alpen – prägt, setzt das FORESTIS mit der Verwendung des rein natürlich aufbereiteten Dolomits ein Zeichen zeitloser Architektur: Die ureigene Wärme des Elements Stein strahlt in den Raum und setzt in Kombination mit der klaren Optik glatter Oberflächen einen ganz neuartigen Akzent.

Um diese verschlossenen, geschmeidigen Oberflächen aus reinem Naturstein erzielen zu können, werden Dolomitbrocken in einer Steinmühle zerkleinert, zu Gesteinsmehl vermahlen und fein gesiebt. Vermischt mit Wasser und einer geringen Menge ebenso feiner Lehmerde ergibt sich eine weiche, kompakte Masse, die sich mit einem Spachtel gut formen und nass auftragen lässt. Die getrockneten Flächen werden mit Wachs versiegelt und erhalten damit eine beständige, wasserundurchlässige und besonders hygienische Qualität.

Die heimische Gesteinsart Dolomit durchzieht fast sämtliche Räume des Hauses, alle Wände, Waschbecken, Badewannen, Pool, Spa und Restaurant bestehen aus dem aufbereiteten Dolomit – direkt vom Grundstück des FORESTIS.

„Stein zählt zu den massivsten Naturmaterialien. Mit der Spachtelverarbeitung erreichen wir zurückhaltende, weiche Formgebungen.“

Armin Sader, Architekt

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